Bei meiner ersten Wohnung ohne Küche fand ich das noch ganz schön. Selbst aussuchen, selbst planen, endlich nicht diese beige Küche vom Vormieter.
Zwei Jahre später stand ich beim Auszug mit einer Arbeitsplatte da, die exakt 2,63 Meter lang war und in der neuen Wohnung ungefähr so nützlich gewesen wäre wie ein Garagentor.
Der Nachmieter wollte die Küche übernehmen, aber natürlich nicht zu dem Preis, den ich mir vorgestellt hatte. Am Ende habe ich sie für deutlich weniger dagelassen, einfach weil ich keine Lust hatte, das Ding wieder auseinanderzubauen.
Seitdem ist „Einbauküche vorhanden“ für mich kein langweiliges Detail im Exposé mehr, sondern ein echtes Plus.